Juni 2014                           www.hermann-mensing.de          

mensing literatur
 

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So. 1.06.14 11:53

Vorübergehend geschlossen.


Sa. 7.06.14 16:36



als herr platon
gerade darüber nachdachte
wie unzweifelhaft gesichertes wissen
erreichbar ist
und wie man es
von bloßen meinungen
unterscheiden kann
sagte frau platon
beiß mir mal in den bauch
ooo sagte herr platon
ob das nicht den rahmen
unserer vereinbarungen sprengt
bestimmt nicht sagte frau platon
und erröte sehr
so dass große freude
in herrn platon aufstieg
und er nur noch eines denken konnte



So. 8.06.14 11:37




wie das nun über herrn platon kam
wieso er plötzlich julia sagte
wo frau platon gar nicht julia heißt
konnte herr platon weder sich
noch der welt erklären
weder kennt noch kannte er je eine julia
und will sie auch gar nicht kennen
aber gesagt war gesagt
herr platon erstarrte
der name schwebte durch die stille
und herr platon hoffte
dass er sich verhört hatte
aber ganz ehrlich
er hatte julia gesagt
wie peinlich dachte herr platon
was soll frau platon bloß denken
über so einen mann
der sich gerade flügel besorgt hat
um wieder fliegen zu lernen
das ihm so viel bedeutet
viel mehr als frau platon sich vorstellen kann
so viel
seit er feigling rief



Mi 11.06.14 00:56

Herr M. träumt.



13:40

Herr M. ist im Ruhestand. Er kann seinem Namen nun ein i.R. anfügen, also Herr M., Schriftsteller i.R. "Der Übergang in den Ruhestand kann für Betroffene und Angehörige persönlich sehr einschneidend sein, insbesondere dann, wenn Ruheständler überhaupt nicht mehr erwerbstätig sind und auch keiner ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen. Wesentliche Ursachen für die mit dem Ende der Erwerbstätigkeit einhergehenden Veränderungen in der gewohnten Lebensführung sind: die Minderung des Einkommens, die Wandlung des Rollenverhaltens, der Verlust von Statussymbolen, das Ausbleiben von Anregungen und Erfolgserlebnissen, der Verlust kollegialer Beziehungen und der Entzug des sozialen Umfelds, in dem man einen großen Teil seiner Zeit verbracht hat." (Wikipedia)

Insofern liegen Aufgaben vor Herrn M., deren Tragweite er noch nicht abschätzen kann. Allerdings wird er weiter arbeiten, nur eben im Augenblick nicht, im Augenblick wirft der besprochene Übergang in den Ruhestand viele Fragen auf, wenn auch weniger drastische als bei Menschen, die in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen ihre Haut zu Markte getragen haben.

Im Augenblick ist Herr M. faul. Sehr faul. Das will geübt sein. Zu dieser Faulheit gesellt sich, dass sein Kerngeschäft in den letzten Monaten fast völlig zum Erliegen gekommen. Woran das liegt, ist ihm ein Rätsel.


Fr 13.06.14 9:29

Noch immer keine Worte.


So. 15.06.14 14:03

Vielleicht fängt Herr M. bald wieder an. Heute aber noch nicht. Heute tanzt er. Gestern hat er getrommelt, getrunken und geraucht.


Di 17.06.14 00:17

christiane mensing (13.02.1953 - 17.06.2009)



gerade geht die wolke zur toilette,
das leben tobt uneingeschränkt,
wer dächte, dass er hat, der hätte
ein wort zuviel, das drängt.

ich habe, und ich habe nicht,
ich staune, dass ich lebe,
ich tapp im dunkel, du im licht,
ich atme in der schwebe.

so ungeheuer ist mir ohne dich,
fünf jahre fehlt dein wort,
und jeder tag setzt einen stich,
in meinen tiefsten ort.

drum also, ich verneige mich,
und bin noch immer dein,
ich lebe und ich sehe dich
manchmal, es sollte sein?


Mi 18.06.14
23:14



morgen
für 15 euro die stunde
ein haus streichen,
ein herz polieren,
das wird ihm gut tun,
denn mein herz sagt,
was wahr ist,
sagt,
dass die umstände so waren,
nicht so,
plastic spoon,
keine goldenen schüsseln
in der bismarckstraße,
und wahr ist auch,
dass ich es nicht verlassen kann,
dieses haus,
weil dort alles war,
was wahr war und ist,
dagegen gibt es kein mittel,
meine mühlen mahlen die tage,
aber meine esel tragen kein mehl fort,
also mache ich's morgen mit pinsel und rolle,
das wird dem herz gut tun,
denn bares tut gut,
gebt mir bares und ein neues herz
ohne bismarckstraße,
denn ich kenne ein herz,
das mir helfen will,
aber es ist ein kommen und gehen
und jeder macht es allein.


Fr 20.06.14
14:30

Ich traue keinem Satz. Ich weiß nicht, wie es passiert ist, ich weiß auch nicht, ob es bleibt, wie es im Augenblick ist, aber ich traue ihnen nicht. Jeder lügt. Also lasse ich es besser. Zumindest vorerst.


Sa 21.06.14 9:33

Nichtschreiben macht unruhig. Den ganzen Tag Anstreichen hingegen macht glücklich, selbst im dreckigsten Keller, in der staubigsten Luft, zehn Stunden. Dabei habe ich nicht gedacht, ich habe weiße Farbe aufgetragen, nichts sonst. Weiße Farbe, so dick wie möglich, denn der Untergrund starrte vom Dreck der letzten fünfzig Jahre. Arbeit scheint die einzige Rettung. Von morgens bis abends etwas tun, das die Gedanken vertreibt und das schwarze Loch füllt, das die Rente gerissen hat. Wie muss es erst denjenigen gehen, die 45 Jahre lang von morgens bis abends irgendwo tätig waren und nun matt gesetzt sind mit der Aussicht, dass als nächstes Lebensereignis der Tod kommt. Ich weiß es nicht, ich weiß nur, wie ich mich fühle. Ich muss mich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen, sonst sehe ich schwarz.

Also, anstreichen.

In Essen anstreichen, auf dem Donnerberg in Finntrop. Dort steht das Elternhaus meines Nachbarn. Es steht seit Jahren leer und nun versucht er, es zu verkaufen.
Es ist ein großes Haus, es ist verwohnt, er gibt sich alle Mühe, es herzurichten. Zwischendurch waren wir in der Finntroper Imbissstube. Er aß Hühnerfrikassee, ich einen Gyros Teller. Draußen taktete eine Blindenampel. Gegenüber war eine Tanzschule. Eine breite Straße mit Straßenbahntrasse. Das Zentrum erreicht man in fünfzehn Minuten, aber der Donnerberg ist ländlich. Sanftes Rollen, Wiesen und Felder und mittendrinn ein Bauer, dem das Land gehört. Der muss nicht arbeiten, sagte mein Nachbar. Der verkauft hin und wieder ein Stückchen Land, damit hat sich's. Im Imbiss bedient eine Vietnamesin und eine schlecht Deutsch sprechende junge Türkin. Die wissen sofort, dass ich nicht von hier bin, dachte ich, als ich eintrat, aber vielleicht bemerkten sie's doch nicht.

Der Gyros Teller reicht für zwei. Der Salat ist frisch aus der Dose. Die Türkin ist freundlich. Ich kann nicht alles essen und erkläre es ihr, sonst denkt sie womöglich, es habe mir nicht geschmeckt. Und dann wieder in den Keller, weiter streichen. Und schließlich heim fahren, über die B224, die A52 und die A43.

Abends vorm Fernseher liegen und Fußball gucken. Zuschauen, wie die ehemals Großen aus dem Turnier fallen. Zuschauen, wie die Kleinen sich den Arsch aufreißen. Fußball ist Psychologie. Mit Willen sind selbst die ausgefuchstesten Taktierer zu schlagen, das habe ich in den letzten Tagen gelernt. Und Schreiben. Egal was, Hauptsache, die Finger fliegen über die Tasten. Nicht darüber nachdenken, ob es irgendwen interessiert, Hauptsache, es interessiert mich.

Nur schade, dass im Augenblick kaum Lesungen nachgefragt werden. Dabei lese ich für mein Leben gern. Für mein Leben gern führe ich jeden Tag in die entlegendsten Winkel und läse vor. Es wird wohl am Geld liegen, alles liegt ja am Geld, und dann wird es auch daran liegen, dass in den Schulen ein Hauen und Stechen um Hoheitsrechte stattfindet, dass Lehrer nicht mehr wissen, wo oben und unten ist vor lauter Bürokratie und Eltern, die ihre Kinder schon bei der Einschulung mit dem Abitur versorgt sehen wollen.

Habe ich eine Depression? Ja. Ich suhle mich in meiner Depression wie eine alte Sau. Dabei ist doch gerade erst meine Literatour fertig geworden. Eine schöne Arbeit für das Literarische Colloquium Berlin. Zwei Romane liegen herum und ich weiß nicht, wem ich sie anbieten soll. Wo ich hinschaue, Geschichten, Text, ich könnte die Welt zuscheißen mit Text, aber niemand will ihn. Also, was tu ich.

Gestern habe ich meine Enkel besucht. Der Älteste kam mir entgegen und rief Opa Hermann, Opa Hermann. Wir sind eine Stunde herumgesaust und haben gespielt. Das war schön. Heute fahre mit ihm zum Kulturspeicher Ibbenbüren. Dort sind Figurentheatertage. Wir schauen uns Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt an. Darauf freue ich mich. Das wird auch schön.

Also. Gebt mir Schönes. Jagt mich durch die Welt, sagt mir, was ihr wollt, ich tu es für euch, Hauptsache, ich muss nicht denken. Jetzt gehe ich einkaufen. Gestern abend habe ich eine späte Runde durch's Dorf gedreht und drei Menschen gesehen. Als wären ringsum alle längst tot. Es ist schrecklich. Gut. Ich habe eine Depression. Es liegt an mir. Ich bin doof. Danke. Ich bin ein hervorragender Schreiber und keiner bemerkt es.


Di 24.06.14
11:08



unter umständen
unter gewissen umständen also
unter ganz gewissen umständen
fliegt die kuh mit mir obenauf,
wenn aber die kuh widerkäut,
liegt sie und schaut und will nichts,
dann liege ich bei ihr,
scheiße und pisse, nichts weiter sonst,
liege und höre es rumpeln in meinen vier mägen,
döse und schaue verträumt,
denn das kann ich gut, ich kann träumen.

wenn der bauer kommt, gebe ich milch,
unter umständen gäbe ich milch auch für andere,
aber nur unter gewissen umständen,
unter ganz gewissen umständen.

ihr macht butter draus,
schlagt sahne,
toppt eure desserts,
ich kann nicht mehr fliegen,
meine kuh ist müde,
sie ist kreuz und quer mit mir um die welt geflogen,
noch habe ich nicht alles gesehen,
aber was ich gesehen habe, ist schon eine ganze menge,
und das reicht mir vorerst,
vorerst habe ich die nase voll vom fliegen,
ich hatte ein gutes leben,
aber eine kuh bin ich nie geworden.


Mi 25.06.14
12:06

fünf pakete für herrn m.,
seit ihn der tod traf.
eines sagte, ich würde gern, aber es geht nicht,
ein anderes, nimm mich, nimm mich nicht,
noch eines sagte, ja vielleicht,
ja komm, hau ab, du arsch, noch eines
und schließlich eines, das sagte, nimm mich,
aber ich weiß nicht, ob ich es will.
immer ärger mit paketen.


Do 26.06.14 11:18

Herr M. erwachte mit unverschämt guter Laune. Er wird das ausnutzen.


Fr 27.06.14 10:40

Herr M. setzte sich aufs Rad und fuhr in die Stadt. Erste Tat wäre dieser H&M Hut aus China. Unkorrekt, Herr M. wusste das, aber es scherte ihn nicht, denn wenn niemand diesen Mist kauft, haben sie dort gar keine Arbeit. Das ist das Dilemma des Konsumenten, ein furchtbarer Zustand, wie überhaupt der Kapitalismus der Gegenwart ein einziger, unhaltbarer Zustand ist, der sich mangels Alternativen bläht und bläht, bis er kollabiert.

Herr M. weiß, wie das ausgeht. Überall lauert tiefstes Mittelalter, der Firnis der Zivilisation ist sehr dünn, ständig bekämpft vom Primaten in uns. Herr M. setzte den Hut auf und da war es wieder, dieses leichte Gefühl der Albernheit. Herr M. kannte das schon, sein blauer Hut hatte anfänglich ein ähnliches Gefühl hervorgerufen, ist aber mittlerweile mit ihm verwachsen, und letztlich kann man jede Albernheit mit Würde kontern. Mittlerweile besitzt er fünf Hüte, drei hochpreisige, dazu mehrere Strickmützen friesischen Ursprungs und zwei Schlägermützen, eine aus Irland.

Die Wegfahrsperre wurde beim Kauf entfernt, Herr M. verließ das Geschäft, setzte den Hut auf und fuhr zur Stadtbücherei. Erbat ein Verzeichnis deutscher Verlage, hinterlegte ein Pfand, setzte sich an einen Tisch und begann zu recherchieren. Wenig später setzte sich ein Mann seines Alters an den gleichen Tisch, ebenfalls mit einer Recherche beschäftigt, die ihn nötigte, Notizen zu machen. Während er schrieb, erzitterte der Tisch. Herr M. setzte sich ans andere Ende, aber auch dort war das Zittern des Schreibenden spürbar. Er überlegte, ob er einen Disput vom Zaum brechen sollte, ließ es aber. Kurz darauf ging der Mann. Herr M. notierte sich Adressen von Literaturagenten und Kinderbuchverlagen. Zuhause stellte sich schnell heraus, dass die nach Gefühl heraus sortierten Kinderbuchverlage durch die Bank unbrauchbar waren. Lauter sich selbst darstellende Selbstveröffentlicher. Das war also ein Schlag ins Kontor. Er wird noch einmal von vorn beginnen müssen.

Den Nachmittag vertrödelte er mit der Frage, wo das Schicksalsspiel der Deutschen gegen die Amerikaner um den Einzug ins Achtelfinale anzuschauen wäre. Daheim, allein? Nein. Er setzte sich wieder aufs Rad und fuhr zum Hafen. Bummsvoll überall, aber er ergatterte einen bildschirmnahen Platz, bestellte sich eine Pizza, aus den Lautsprechern dröhnten wechselweise überflüssige Vorberichterstatter und Werbebotschaften, bis das Spektakel endlich begann.

Der übliche Mist. Das Absingen der Nationalhymnen. Hand aufs Herz. Und dann endlich das Spiel. Seltsamerweise gerät Herr M. bei solch sportlichen Großereignissen immer in eine gewisse Unruhe. Zu steile Pässe schmerzen ihn, nicht abgeschlossene Chancen lassen ihn über den Ausgang des Ganzen verzweifeln, aber schlußendlich fiel das erlösende Tor, irgendwann war es vorbei und die Massen strömten zum kollektiven Jubel zum Kreisverkehr. Erstaunlich hübsche junge Frauen in schwarz-rot-goldener Tracht, viele von ihnen türkisch- und arabischen Ursprungs, auch Japaner, Chinesen und Afrikaner.

Die männlichen Primaten können außer Super-Deutschland nichts vernünftiges singen. Dabei fiel Herrn M. ein, dass er letztens gehört hatte, der Brasilianer beneide den Argentinier um die Vielfalt seines bei Fußballspielen ihm zur Verfügung stehenden Liedgutes, während der Brasilianer offenbar auch nur ein Lied kennt. Das hätte Herr M. nicht gedacht, aber gegen die deutschen Primaten ist dieses eine Lied noch immer um Klassen besser.

Stille Heimfahrt. Abends noch kurz die Information, dass der nächste Gegner der Deutschen Algerien sein wird. Und so sehr Herr M. sich auch wünschte, dass endlich einmal eine afrikanische Mannschaft Weltmeister wird, ist er sich doch recht sicher, dass dieses Spiel zu gewinnen sein wird.

18:07

Ich sitze stundenlang auf dem Balkon. Nichts passiert. Höchstens, dass alle zwanzig Minuten ein Bus kommt. Dann aber, wie auf ein verabredetes Zeichen öffnen sich Haustüren und Männer treten heraus. Alle tragen weiße Hosen, schwarze Jackets und grüne Hüte mit einer Feder dran. Manche schultern Gehstöcke, an deren Enden ein Blumenstrauß befestigt ist. Wenig später beginnen die Kirchenglocken zu läuten. Dieses Naturschauspiel findet nur einmal im Jahr statt und man darf sich glücklich schätzen, wenn man Zeuge ist. Die Männer eilen zur Kirche. Sie lassen sich dort ein dreitägiges Besäufnis absegnen, bei dessen Fortgang sie zudem schießen. Das ist ganz legal. In diesen drei Tage habe Frauen alle Hände voll zu tun, ihre spät stark torkelnden Männer zu versorgen und für den nächsten Tag fit zu machen.


Sa28.06.14 9:23

immer wieder find ich grund
mich aufzuschieben,
abzubiegen,
links mich zu verlieben,
immer gleich darauf rechts nachzuschauen,
wo ich hinseh, frauen,
da, schon wieder neuer grund,
über den zu gehen sich nicht lohnt,
dünnes eis, ich weiß, es knackt,
gehe dennoch, singe oden an den mond,
bis mich das entsetzen packt,
immer wieder, ich versteh' es nicht,
aufzuschieben ist mir eine pflicht,
abzubiegen eine qual,
gute nacht, bis nächstes mal.

13:12

Ja, ja, ich weiß, kleine rote Ikea-Tische fliegen nicht, aber als ich gerade auf der Suche nach einer Idee durch den Flur stürmte, schwebte er, ich schwör' auf meine Mutter, er schwebte, er hatte sich entschlossen, die mir gängigen physikalische Gesetze zu ignorieren. Gleich darauf stand er wieder fest am Boden, und ich musste feststellen, dass es die Stille war, die schwebt, von früh bis spät ein geradezu meditatives Nichts, von dem ich entweder profitieren werde oder mich langsam in die Knie zwingen lasse. Ich weiß noch nicht, wie das ausgeht, aber ich seh mich nicht gern auf den Knien.

PS. no drugs involved.


Mo 30.06.14 10:07

Ist das ein rezirpokes Verhältnis? Die Nachfrage nach Lesungen ist völlig eingebrochen, aber die Zugriffe auf meine Webseite haben sich verdoppelt. 7500 Besuche pro Monat, 38.000 Zugriffe. Das hört sich gut an, allerdings habe ich über die Jahre gelernt, das dies nichts zu bedeuten hat, auch wenn ich mir gern einreden würde, es hätte irgendwelche Konsequenzen für mich und meine Arbeit, aber die länger verweilenden Besucher sind in der Minderzahl, und selbst die kaufen nicht.

Juniregen liegt überm Land, gleich wer ich das Literarische Colloquium Berlin anrufen, um die Endredaktion seiner Literatour zu besprechen. Es hat keine Einwände gegeben, man ist sehr zufrieden mit mir, das ist mehr, als ich von mir behaupten kann.