Mai 2017                      www.hermann-mensing.de      

    

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Mo 1.05.17 12:28 bewölkt 14 Grad

Montag, einst Tag der Arbeit, nun ein Tag, an dem junge Menschen mehr oder minder volltrunken mit selbst gebauten Gefährten, die mit mobiler Grillstation, Theke, wattstarker Stereoanlage und Chemietoilette ausgerüstet durch die Landschaft torkeln und Müll hinterlassen.


Di 2.05.17 11:25 bewölkt 11 Grad

Die Angler am See bauen ihr Zelt auf, Männer zwischen vierzig und fünfzig in Cargohosen. Sie tragen Vorräte herbei, Bier, noch mehr Bier, Bier und Würstchen, sie legen Angeln aus, deren Schwimmer sie mit Leuchtdioden versehen, weil sie nachts angeln wollen, denn hungrige Fische schnappen nachts verzweifelt nach allem, was ihnen vor die Mäuler gerät.

Aber noch ist Tag, Jogger umrunden den See auf der Hatz nach persönlicher Bestzeit. Man wähnt sich auf dem Catwalk für den hippsten Outfit (Pulszähler, Defibrilator), dazu Spaziergänger in verschiedenen Stadien des Verfalls, mahgrebinische Familienclans, die alles, was halal und nicht bei drei auf den Bäumen ist, schächten und grillen, kurzum, es war Sonntag, das Wetter spielt ausnahmsweise Frühling.

Fr 5.05.17 13:27 bewölkt 10 Grad

Alles ist in Bewegung, nur der Frühling stagniert. Er versteckt sich hinter einer stabilen Wolkendecke und treibt Händel mit frischem bis kräftigem Nordwind. Lange sollte das nicht mehr gehen, denn die Menschen werden es müde, sie wollen ihre Wintermäntel einmotten und Buntes anziehen, die Schaufenster sind voll davon.

Herr M. hat Probleme, schließlich ist er Dichter, und Dichter sind zu nichts anderem auf der Welt, als Probleme zu haben und diesen mit päzisen, manchmal fluoreszierenden Wortschöpfungen an den Kagen zu gehen. Sein größtes und dängendstes Problem ist das nicht korrekt funktionierende R seiner Laptop-Tastatu. Alle übigen Probleme erscheinen dagegen zweitrangig, die schwer überschaubaren Behördengänge etwa, die nötig sind, um einen Pesonenbeförderungsschein zu bekommen, denn Herr M. wird in absehbarer Zeit als Kutsche einer Elektrokutsche Touristen durch Münster fahren.

Gestern hat er eine erste Testfaht unternommen, es war ruppig auf dem Bock, abe die 15 Pferdestärken des Elektromotors ließen sich beherrschen. Der in Zukunft dabei zu sprechende Text muss memoriert weden, und kann (das weiß Herr M. schon jetzt) leicht durch Improvisationen, Zoten und Kalauer erweitert werden, damit neben kagem Kutschelohn (Mindestlohn BRD) auch Trinkgelder fließen. Soviel zu den Problemen des Dichters, die beim Abgleichen mit den von macht- und geldgeilen Eliten verursachten Problemen der übrigen Welt nur ein Fliegenschiss sind. Und heute Abend geht Herr M. Tango tanzen. Oh, wie er sich freut.


Sa 6.05.17 14:06 sonnig 16 Grad

Den beiden jungen Frauen steht die schlechte Laune ins Gesicht geschrieben. Ganz gleich, welcher Profession sie nachgingen, das machte es nicht leichter. Hinzu kommt, dass sie kein Wort Deutsch sprechen, und einem laminierte Zettel entgegenstrecken, auf denen steht, dass sie nach Deutschland gekommen wären, um Arbeit zu suchen, aber nichts gefunden hätten. Das mag man bejammern, aber ich glaube es nicht. Andererseits ist es natürlich schwer, in einer Gesellschaft Arbeit zu finden, in der Jobs für Ungelernte rapide abnehmen und überall sonst Qualifikationen verlangt werden, die meine Generation noch mit sozialem Aufstieg verband. Nichts für die beiden kleinen, schwarz gekleideten Frauen. Man ahnt, dass sie von Bettlerfürsten durch Europa getrieben und ausgebeutet werden, sie sind arm dran, sie sind am Arsch, das ist alles nicht neu, das ist furchtbar, aber mein Herz erreichen sie nicht. Angenommen, ihr laminiertes Lamento stimmte, was hält sie davon ab, Deutsch zu lernen und sich zu bemühen, anstatt zu betteln. Ich kenne eine Menge geflüchteter Menschen aus allen möglichen Weltgegenden, die sich bemühen. Ich vermute, die beiden sind kaum zur Schule gegangen, gehören einer diskriminierten Minderheit an und sind nirgendwo zuhause, aber auch das kann ich nicht ändern. Höchstens, dass ich ihnen Glück wünschen könnte, Glück für ein Leben dort, wo sie groß geworden sind, Glück, wo sie zumindest die Sprache beherrschen und wissen, wie das Wetter am nächsten Tag wird, weil sie den Wind und die Wolken lesen können. Das wäre allemal besser, als in Mitteleuropa zu betteln.


Mo 8.05.17 12:46 bewölkt kaum 10 Grad

Ich sang Time after Time, als ich vor der Ampel am Aasee auf Grün wartete. Vor mir zwei Teenager, ein Junge, das Mädchen mit leicht asiatischen Augen auf dem Gepäckträger. Das ist schön, was du da singst, sagte das Mädchen plötzlich, und ich erklärte, von wem das Lied ist, denn sie war viel zu jung, um es zu kennen. Da dreht sich der Junge um, sagt, das ist Hermann, den mag ich nicht, der hat mich geschlagen. Flash Back. 2010 war ich ein dreiviertel Jahr Lehrer an einer reformpädagogisch orientierten Schule. Eines nachmittags hatte ich Aufsicht. Und da standen drei Jungs in einem der Aufenthaltsräume. Einer (der Junge auf dem Rad) schwenkte ein Senkblei und versucht damit die Genitalien seines Nebenmannes zu treffen. Nichts Böses, dumme Jungs eben. Ich sagte, Jungs, lasst das. Zehn Minuten später kam ich wieder vorbei, und die Jungs waren noch immer mit dem Senkblei zugange. Ich nahm es dem Jungen weg, sagte so etwas wie "wir hatten doch eine Vereinbarung" und witschte ihm mit der Hand vom Haaransatz des Hinterkopfes nach oben. Am nächsten Tag wurde ich zur Direktion gerufen. Man kündigte mir. Der Junge, angeblich durch familiäre Unregelmäßigkeiten "traumatisiert", hatte gesagt, ich hätte ihn geschlagen. Und da saß er jetzt auf seinem Rad, zeigte mir den Mittelfinger, und ich ärgerte mich, dass ich ihm damals nicht wirklich eine gescheuert hatte. Und ich ärgere mich noch immer, dass so ein Rotzbalg mit einer Lüge, von der alle Beteiligten wussten, dass es eine Lüge ist, die aber den Ruf der Schule hätte schädigen können, durchkommen konnte. Ich gab also das Bauernopfer. Meine Existenz war dadurch nicht gefährdet, für mich war es nur ein Job, zugegeben, ein gut bezahlter, aber ich kenne Geschichten von Lehrern, die durch solche und ähnliche Vorfälle ihre Existenzgrundlage verloren. Kleine Ratte, ich wünsche dir alles Schlechte dieser Welt.


Di 9.Mai 17 13:39 wechselnd bewölkt 12 Grad

Der Verfall setzt ein: die Vier und die Fünf verweigern den Anschlag. Das R reagiert nur nach mehrfacher Aufforderung. Das verändert natürlich den Schreibfluss. Gerade etwa habe ich die Daten für meine Steuererklärung zusammengetragen und aufgelistet: Einnahmen, Ausgaben, Gesamtbetrag. So etwas geht letztlich nur händisch, denn was stellen Sie an ohne die Vier und die Fünf?

Ansonsten: Marienblümchen und Löwenzahn auf der Wiese hinterm Haus, und noch immer das Nachglühen des Tangoabends am Samstag. Vor Wochen hatte ich das Vergnügen, zur Musik von Carel Kraayenhof zu tanzen. Accelerandi, Ritandandi, der belebende Hauch dynamischer Musik seines Sextetts. Am Samstag dann mit Volco&Gignoli, ein Piano-Bandoneon-Duo aus Argentinien eine Steigerung, denn sie interpretieren den Tango freier, sie suchen ihn in jeder Musik, egal ob Jazz, Rock, Klassik, Pop, Vier- oder Dreivierteltakt, sie wittern ihn überall, und tatsächlich - Tango ist überall. Ich will mehr. Ich bin süchtig.


Mi 10. Mai 17 10:13 blau-weißer Himmel 7 Grad

Die Straße führt in ein Wohngebiet. Rechts parkt ein Wagen. Von der Hauptstraße wohngebieteinwärts nähert sich ein andere. Ich stehe links einen Meter vom Bordstein entfernt und unterhalte mich mit meinem ehemaligen Zahnarzt, der mir von seinem Vorhofflimmern erzählt, als sich aus dem Wohngebiet kommend ein silbergrauer SUV nähert. Auf unserer Höhe hält er, die Seitenscheibe fährt herunter und jemand sagt sinngemäß, wir behinderten den Verkehr. Russe, denke ich und sage: Sie könnten sich ja ein kleineres Auto kaufen. Aber ich denke etwas ganz anderes, ich denke, was willst du eigentlich, du blöder Russe, in Sibirien hattest du höchstens ein Pferd und einen deutschen Schäferhund. Ich weiß, das ist ungerecht, aber ich habe etwas gegen Russen. Ich habe gegen niemanden etwas, selbst gegen Russen nicht, aber gegen Russen habe ich tief sitzende Aversionen, und manchmal frage ich mich, woran das liegt. An dem kalten Krieg, mit dem ich groß geworden bin, oder eher an den hoch und bunt dekorierten Generälen in Moskau 1978, April, Flughafen? Ich war auf dem Heimflug von Indien zwischengelandet und glücklich, dass die seltsam pfeifende Iljuschin nicht abgestürzt war, ich wollte einen Kaffee, ich sah aus wie ein Hippie, aber die Generäle, mit ihren Mützen und bunten Tressen mindestens so albern gekleidet wie ich, verhöhnten mich. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber ich mag diese meist vierschrötigen Menschen nicht.


11:57

Die Aufmerksamen unter Ihnen haben vielleicht bemerkt, dass in meinem Repertoire die 4 und die 5 wieder vorkommt. Das hat damit zu tun, dass ich eine externe Tastatur an meinen laptop angeschlossen habe. Mein Nachbar hat sie mir überlassen, damit ich weiter gegen Randgruppen und aufrechte Menschen geifern kann, zum Beispiel gegen diesen Mann meines Alters, bärtig wie ich, der sich mir gestern, ich durchfuhr eine schmale Fußgängerpassage zwischen Breul und Stadtbücherei, die für Radfahrer gesperrt ist, grimmig und zu allem bereit in den Weg stellte und mich anraunzte, hier sei eine Fußgängerzone. Ich umkurvte ihn elegant, bestätigte ihm, dass er Recht habe und doch alt genug sei für einen Infarkt, statt hier Polizei zu spielen, worauf er tatsächlich umfiel. Ich tat so, als hätte ich nichts gesehen und fuhr davon.


12:34

augen und sehnsüchte
folgen fünf störchen
die mit der thermik des zoowaldes
in weiten und engen kreisen aufsteigen
sie wollen nirgendwohin
kein frosch flog je so hoch
sie kreisen nicht für applaus
noch sonstwofür
sie sind sich selbst gewiss
wer von uns niederen lebewesen
könnte das von sich behaupten


Do. 11.05.17 10:24 blauer Himmel 14 Grad

Der Mond hing bleich wie eine chinesische Wasserleiche zwischen den Hausdächern. Ich hielt ihn für ein Licht, für irgendein Licht, zumal sie gesagt hatte, Vollmond könne das noch nicht sein, gestern hing er noch als Sichel herum. Aber er war es, woran man erkennt, dass einem die Zeit durch die Finger rInnt. Immerhin war jetzt klar, wer mir die Lust aufs Tanzen stranguliert, mich beunruhigt und mir den Schlaf vermiest hatte. Auch das seltsame fahrige Sein des Tages war zu erklären. Das Beste wäre, sich still und heimlich zurückzuziehen und zu warten. In vier Wochen gibt es den nächsten Vollmond, da werden wir sehen.


Sa 13.05.17 11:21 wechselnd bewölkt, schwül, 17 Grad

Morgen ist wieder Wahl, und ich geh wieder hin, seit 46 Jahren tue ich das, weil Demokratie das einzig mir bekannte Modell ist, das halbwegs funktioniert. Es ist mühsam, es ist langsam, aber alles andere wäre noch schlimmer. Also wird es auf das Übliche hinauslaufen. Die Linke will ich nicht, zu illusorisch, die Rechte schon gar nicht, die Christen sind mir zu fett und behäbig, die Roten, tja, die Roten, dass ausgerechnet sie die Agenda 2010 erfunden haben, tut weh, die Grünen? A
lso dann, wen jetzt? Wahlslogans beeinflussen mich nicht, sie sind so fad wie eh und je. Erstaunt habe ich festgestellt, dass ich nicht ein einziges AFD Plakat gesehen habe, in Münster nicht, und auch nicht auf dem Weg von Münster bis an die niederländische Grenze. Genervt hat mich die FDP und ihr sonnengebräunter Erneuerer Lindner. Zuviel Testosteron. Und unverschämt fand ich ein Plaktat der "Partei", auf dem stand "Hier könnte ein Nazi hängen".


Mo 14.5.17 11:28 klar 18 Grad

Ich schlafe bei geöffnetem Fenster. Mein Bett steht einen Meter davor. Die Jalousie lasse ich zu einem Drittel herab, so dass der Ausschnitt der Welt in etwa quadratisch ist, das macht sie verständlicher. Seit Jahr und Tag sehe ich abends nichts anderes, ich müsste das im Schlaf zeichnen können, könnte ich zeichnen. Am unteren Rand eine Wäschestange, die quer durchs Bild läuft, dahinter Büsche, die die Grenze zum Nachbargrundstück markieren: Flieder, Holunder, Weissdorn, nachts wie ein Scherenschnitt. Mit zwanzig Metern Versatz nach hinten ein Wohnblock, eine dunkle Silhouette mit sechs Schornsteinen und einem an der Seitenwand angebrachten, der bei Tag silbern schimmert, fünf Solarpaneele und eine Satellitenschüssel. Nach Wahl darüber dramatisches Wolkenkino mit Mondlicht, mausgraues Nichts, Wetterleuchten, vom Stadtlicht gebleichter Sternenhimmel, Regen in allen Variationen, auch Schnee. Bei schönem Wetter höre ich die Autobahn. Sie ist meine Wettervorhersage für den nächsten Tag. Absolute Stille bedeutet: Westwetter, also wechselhaft, Regen, etc. pp. Soviel zu dem, was ich sehe, bevor ich die Augen zu mache.


Fr 19.05.17 17:42 bewölkt, Regen, 12 Grad

Der Roman begänne sofort, aber Herr M. will beweisen, dass er nicht schreiben muss, um ein Dichter zu sein. Daher beobachtet er jedes Wort. Was willst du? fragt er. Romane vereiteln, sagt eines, geschrieben werden, ein anderes. Ich bräuchte kaum mehr als vier Wochen für einen Roman. Herr M. überlegt. Vier Wochen sind ein Klacks, aber seine Beweisführung wäre im Eimer. Nein, sagt er. Da führe ich lieber ans Meer. Ich komme mit, sagt eine Frau, als wäre sie die zentrale Figur jenes Romans, der sofort begänne, wäre Herr M. nicht mit dessen Verhinderung beschäftigt. Kennen wir uns? fragt er. Nein, sagt sie, aber eine Frau wie ich gehört in jeden Roman.


Sa 20.0.17 11:00 wechselnd bewölkt 14 Grad

Vor zehn, vierzehn Tagen gab es nachts noch Bodenfrost, und die kalte Sophie ist auch noch nicht vorbei, glaube ich. Vor drei Tagen allerdings war ich im Kanal schwimmen, so schnell kann das gehen. Man steht bis zum Bauch im Wasser, man muss sich überwinden, die ersten Züge zu tun, man überwindet sich, es schmerzt, man schwimmt in Ufernähe, um sich Symptomen der Unterkühlung noch retten zu können, aber dann verwandelt sich der muskuläre Schmerz in protestierende, die Kälte besiegende Wärme, und man schwimmt und freut sich, dass die Saison begonnen hat. Man weiß ja, dass so eine Saison in Mitteleuropa keine verlässliche Größe ist, deshalb muss man jeden Tag nutzen, es könnte morgen schon wieder vorbei sein.

Morgen dann vielleicht mehr zu meiner bis auf den Augentest erfolgreich verlaufenen Prüfung für die Zuteilung eines Personenbeförderungsscheins. Wir sind in Deutschland. Da braucht es Brief und Siegel, es braucht eine Urinprobe und ein wissenschaftlich getestetes, verifiziertes Verfahren, um herauszufinden, ob der Bewerber noch reagiert oder schon tot ist. Aber wie gesagt, nicht heute, heute wird man flanieren, denn die Stadt ist zum Flanieren freigegeben, es gibt einen Flohmarkt, es gibt die Grünflächenunterhaltung auf der Promenade, was will der Mensch mehr.


Di 23.05.17 9:46 sonnig 17 Grad

im schatten
einer trauerweide
warte ich auf godot
nach soviel leben
das uns beide
verband
kam plötzlich dann
dein tod
seitdem nur sehnen
immer immer
dummes sehnen
und wissen
dass es so ist und so bleibt
fast überflüssig zu erwähnen
dass ich es nicht verstand


Mi 24.05.17 14:40 bewölkt 20 Grad

Der Gitarrist hat dünnes, mittelblondes Haar, das, nach hinten gekämmt, die hohe Stirn betont und seltsam um den Schädel flirrt. Allein unter Linden, an diesem schönen Samstag, ach herrjeh, denke ich, noch so einer, aber was spielt er denn da, ist das nicht Supertramp, ja, Supertramp, lang ist's her, aber bei ihm klingt's, als hätte er's sich gerade erst ausgedacht, und so bleibe ich stehen. Auf der gegenüberliegenden Seite der Promenade steht ein sehr großer Mann mit eisgrauem Haar und ebensolchem, beeindruckenden Schnäuzer und starrt die ganze Zeit herüber. Nach dem zweiten Lied setzt er sich in Bewegung. Er kommt auf mich zu, und jetzt erkenne ich ihn, das ist K., der Saxophonist, mit dem ich von 1975 bis 77 in einer Band gespielt habe. Das ist auch lange her. Wie schön, dass wir noch leben, kann ich noch denken, und dann stehen wir voreinander und sagen die Sätze, die man so sagt, wenn man sich so lange Zeit nicht gesehen hat.