Juli 2001                                      www.hermann-mensing.de            

mensing literatur

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So 1.07.01   7:33

  (1)

Ich fürchte, Sie sind zu früh. Ist es möglich, dass Sie aus der Zeit gefallen sind? - Versuchen Sie's hiermit

8:18 

Ich glaube übrigens, dass meine persönliche Lebensgeschichte sehr zeittypisch ist. Ich weiß relativ viel vom Radikalismus, vom Extremismus, vom Wahnsinn und von den Traumata des 20. Jahrhunderts. Das ist ein einziges System von kommunizierenden Gefäßen des verstimmten Lebens. Deswegen bin ich auch von der Gegenwart so fasziniert, weil ich in meinem Lebensgefühl, aber auch in der Gesellschaft im Ganzen etwas beobachte, was mich außerordentlich neugierig, vielleicht auch fröhlich macht. Ich glaube nämlich, dass die Gesellschaft sich seit einer Weile ändert und wir aus dem Wahnsinnsschatten, der seit 1914 über uns lag, heraustreten. Es gibt immer mehr Menschen, die nicht mehr direkt von diesen alten kommunizierenden Gefäßen des Wahnsinns mitversorgt werden. (2)

9:54

Der Elefant

Fast jeden Mittag ging das so. Egal, ob ich etwas gesagt hatte oder nicht. Sie warteten am Schultor. Wenn nicht, blieb mir etwas Zeit. Aber spätestens, wenn ich die Ochtruper Straße überquert hatte, wusste ich, dass es nicht mehr lange dauert. Ich hätte abbiegen können. Ich hätte über den Hof der Tankstelle gehen, den schmalen Weg hinter Lipperts Haus zum Hof des Amtsgerichts nehmen können, dann hätte mich keiner gekriegt. Schließlich war das mein Viertel und ich kannte mich aus. Stattdessen lief ich geradewegs auf sie zu. Es waren immer die gleichen. Die Gröbsten aus meiner Klasse. Nicht mal die Döfsten. Sie fanden es einfach gut, Jungs wie mich zu ärgern. "Wer findet, dass Alfons Schrick Scheiße ist, Finger hoch!" schrie einer und alle rissen die Finger hoch. Ich schaltete auf Durchzug. Ich hatte schon schlimmere Sachen zu hören gekriegt. Wenn sie das standen und mich beschimpften, spürte ich nichts. Meine Haus war so dick wie Elefantenhaut. Ich hatte geübt, keinen Schmerz mehr zu spüren. Mit Onkel Hans Taschenmesser hatte ich das geübt. Das Messer, das er mir geschenkt hatte, zu meinem letzten Geburtstag. Ich hatte mir kleine Schnitte gemacht. Schnitte in den Unterarm, Schnitte in die Fußsohlen. Eine ganze Zeit lang hatte ich das getan und gelernt, den Schmerz, den ich spürte, zu ertragen, ohne mit der Wimper zu zucken. Denn wenn man mit der Wimper zuckte, wenn man jammerte oder sie bat, so mögen aufhören, wurde alles noch schlimmer. Ich zuckte nicht mehr. Ich nicht! (die vollständige Geschichte erscheint im Frühjahr 2002 im Ueberreuter Verlag Wien)

17:03   

Titel für einen (noch zu schreibenden)  Roman über die Lebensmitte des Mannes:

Herr Bauer möchte frei sein

 

Mo 2.07.01   9:00

kleines sonett für die große schwester 

sie saß ganz still
und schaute übern himmel fort
sie dachte an den sohn mit jedem wort
sie ahnte, was er will   
sie sah am himmel weiter nichts
sie hätte gern
doch er war fern
sie wusste, bald zerbrichts  
und sie vergaß für immer
wie man trotzdem glücklich ist
und wie man sich auch, wenn es dunkelt, nicht vergisst
so wurde alles schlimmer
und ich? -
ich hatte keinen Rat
auch war da niemand, der sie um Verzeihung bat

11:33

Kleines Alphabet: I

12:19

London: (dpa) Der israelische Geheimdienst hat erfolglos versucht, speziell dressierte Wüstenmäuse im Kampf gegen Terroristen einzusetzen. (...) Der Versuch beruhte auf den feinen Nasen der Wüstenmäuse, die im menschlichen Schweiß ein Ansteigen des Adrenalins riechen können. Die Israelis hätten sich in den 70er Jahren erhofft, dank des Mäuse-Geruchssinns auf dem Flughafen Tel Aviv nervöse Terroristen entdecken zu können. Die Mäuse hätten in ihrem Käfig sofort einen Hebel bedient, sobald ihnen Verdächtiges in die Nase gestiegen sei. Der Geheimdienst habe den Versuch aber beendet, als sich herausstellte, dass die Mäuse nicht zwischen nervöse möglichen Terroristen und Passagieren, die unter Flugangst litten, unterscheiden können. 

flashback:  Hier komme ich ins Spiel. Nach dem Aufenthalt in einem Kibbuz und einer Rundreise durchs Land bin ich schon am Abend vor meinem Rückflug nach Amsterdam im Flughafen. Ich habe keinen Pfennig mehr und will deshalb die Nacht in der Lounge verbringen. Was nicht ganz ungestört ist, denn schon sehr früh am Morgen startet und landet immer wieder der gleiche El Al Jumbo. Offenbar übt da ein Pilot. Ich hoffe, dass er's kann, wenn ich einsteige. Als ich mich schließlich zum Einchecken anstelle, werde ich aus der Reihe gewunken. Männer mit verspiegelten Sonnenbrillen weisen mich ernst in ein kleines Büro. Dort werde ich bis auf die Vorhaut untersucht. Als man auch dort keine Waffen findet, darf ich nach Hause fliegen. (Tel Aviv 1971)

17:39

Wenn ich es sage, bin ich es. Nehme ich es in die Hand, verwandelt es sich. Vielleicht ist es ein Bauklotz. Dann ein Auto. Dann wird es ein Haus, während schon der Krankenwagen davor steht und wartet. Was ich sein will, kann ich sein. Das ist es, was meine Arbeit gefährlich macht und weshalb ich sie liebe. Das Verkaufen hasse ich. Die Arbeiten der letzten Jahre wären allerdings ohne Aussicht auf Verkauf kaum entstanden. Es macht stolz, für Geld zu schreiben.

21:08

Ich werde aufstehen, ich werde Kaffee trinken, ich werde die Wohnung verlassen und über Landstraßen in meine Stadt fahren, um sie zu sehen. Sie ist blind. Wie sie da liegt und liegt und nichts preis gibt.  Und ich. Ich, der Matjes mitbringt und Erdbeeren. Ich, der nichts preis gibt. Ich füttere sie, ich sage, dass ich vorgestern die Reise bezahlt habe und mich freue.  "Wo sind denn die Hebriden?" fragt sie und ich erkläre es ihr. "Ah", sagt sie, "wo du auch immer hinfährst." Den Matjes isst sie zuerst. "Jetzt bin ich aber satt", sagt sie nach ein paar Happen, "ist noch viel da?" "Ja", sage ich, "das ist nämlich gar kein Matjes, ich habe dir Hai mitgebracht." Da lacht sie. Ihr Gesicht mit den wechselnd aktiven Schwären auf den Wangenknochen leuchtet auf . Ich frage sie, ob sie jetzt Erdbeeren will, und "willst du Milch, Mutti", worauf sie ja oder nein sagt und ich dies tue oder das.  Dabei schaue ich sie an und denke, ich würde ein Kissen auf ihr Gesicht legen, wie sie das früher getan haben, wenn keine Aussicht mehr war, zwei Minuten könnte das gehen, wenn ich es gut mache, ein Aufbäumen würde da sein, und dann würde ich gehen. Würde das Tablett zurück in den Essenswagen stellen, ein paar Sätze mit der Pflegerin aus Kasachstan wechseln, die so freundlich ist, ich würde das Haus verlassen und über die gleichen Wege zurück fahren. In der Meteler Heide würde ich anhalten, aussteigen und in den Graben pinkeln. Zu Hause würde ich mich aufs Bett legen und schlummern. Und dann würden sie anrufen. 

 

Di 3.07.01   10:01

Aus den Dünen kamen Lichtzeichen. 

Waren das die Männer, die uns abholen sollten ??? 

Wir rafften uns auf und liefen auf die Lichter zu. 

Plötzlich standen mehrere Männer vor uns. Sie waren schwarz wie die Nacht. Nur das Weiße in ihren Augen leuchtete und ihre weißen Zähne.  

Beeilt euch!, schrie uns einer entgegen. Los, los, los, ihr kleinen weißen Scheißer, braucht ihr eine Einladung oder was?  

Wir hasteten durch knöcheltiefen Dünensand, angetrieben von Flüchen und Verwünschungen, bis wir auf einen Parkplatz stießen. Dort standen zwei große LKWs.   

Da hinauf, los! schrien die Männer.   

Wir beeilten uns die Ladefläche zu erklimmen. Immer mehr Leute drängten sich hinauf, bis schließlich nicht mehr genug Platz blieb, sich an die Nase zu fassen. Die Türen des LKW fielen zu. Die Motoren brüllten auf und dann begann eine unruhige Fahrt. 

Eingequetscht zwischen Menschen in nasser Kleidung , ohne Licht, ohne irgendetwas. Ich weiß nicht mehr, wie lange das ging. Vielleicht habe ich im Stehen geschlafen, vielleicht habe ich alles vergessen, weil es so furchtbar war.   

Ich weiß nicht. Ich weiß wirklich nicht.   

Ich weiß, dass es stank.    

Ich weiß, dass Menschen ihr Bewusstsein verloren.   

Ich weiß, dass man nicht umfallen konnte, aber dann sank doch alles über- und neben- und durcheinander.      

Als die Fahrtgeräusche verstummten, kam ich aus einem tiefen Traum zurück: Ich saß vor unserem Haus in unserem Dorf. Plötzlich war die Luft von einem gefährlichen Pfeifen erfüllt. Auf den Boden! schrie Papa. Schmeiß dich auf den Boden! Ich warf mich hin und erwachte.     

Die LKW-Türen wurden geöffnet. Es war tiefe Nacht. Eine dumpfe, unbekannte Wärme strömte mir entgegen, wie die Hitze, die aus einer geöffneten Backofentür strömt.   

Raus mit euch!, schrie jemand. Los, los, los, ihr seid im Paradies für Weiße, also bewegt euch! (3)

11:08

An manchen Tagen vergeht das Gefühl, am Grunde eines ausgetrockneten Brunnens zu sitzen, nur langsam, sagte er. Das Leben ist nicht mehr als ein Lichtfleck weit oben. Wütendes Protestieren hilft nicht. Jeder Versuch, den Brunnen etwa kletternd zu verlassen, führte nur zu schweren Verletzungen. Man muss geduldig sein. Man muss hoffen und hoffen, denn von irgendwo kommt irgendwann Rettung. Jemand wirft eine Strickleiter herab. Es hat schon Tage gegeben, sagte er, da habe ich die Strickleiter gar nicht mehr hinaufsteigen wollen. Es hat schon Tage gegeben, da hielt ich sie für eine Halluzination. Da hatte ich mich schon eingerichtet dort unten. Als ich dann doch hinaufstieg, zeigte sich die Welt in beängstigender Schönheit. 

 

Mi 4.07.01    8:01

Zeitungsschreiber hören nicht zu. Alles muss man ihnen dreimal sagen. Heute schreiben sie, meine KLICK-MICH Lesung wäre ein von mir entwickeltes Internet-Spiel für Kinder. Als Idee ist das nicht schlecht, hat aber nichts mit dem zu tun, was ich heute Abend vor habe. KLICK MICH wird eine literarische Gong-Show. Ich werde einen roten und einen grünen Ball ins Publikum werfen. Der Fänger des grünen Balles bestimmt die Richtung der Navigation durch die Internet-Texte, der Fänger des Roten hat das Veto Recht. Macht er davon Gebrauch, höre ich auf zu lesen, die Bälle werden erneut geworfen, das Spiel beginnt von vorn. 

Heute  Mittag werden wir den entsprechend ausgerüsteten PC installieren, um die Signale auf die im Raum aufgehängten Monitore übertragen zu können. Ein Beamer war bei dem knappen Budget leider nicht zu finanzieren. Also: KLICK MICH. Heute Abend 20 Uhr Tisch 1 im Ü, im Jagdzimmer des Bunten Vogel. 

 

Do 5.07.01   10:02

        

Das Konzept hat funktioniert. Wenngleich das Veto nur zögernd kam. Kein Wunder, bei drei Zuschauern. Aber: wären da fünfhundert gewesen, es hätte auch funktioniert. Viel besser sogar. Insofern war der Abend erfolgreich. Danke also an Axel und Martina, die den Tisch 1 möglich gemacht haben, danke an Ralf, der den Computer in letzter Minute ans Netz brachte, danke an Georg, der den Raum zur Verfügung stellte. Ein schöner Abend war das, so unter uns mit den Texten. Ringsum die den Sommerabend feiernde Stadt. Es gibt nur wenig Abende in unseren Breiten, die so mild sind. Fazit: Ich habe das nicht zum letzten Mal getan. Ich werde das auf eine größere Bühne bringen, in einen anderen Rahmen, versprochen. 

11:15

Wind streicht durch die abgedunkelte Wohnung. Jeder Schritt will überlegt sein. Jeder Gedanke von weit hergeholt. Das Beste wäre, in wohl temperiertem Wasser liegend zu warten, wie sich die Dinge entwickeln. 

11:41 

Großer Mond gestern Abend. Deutlich zu sehen, wie sehr er sich über seinen Auftritt freute. Hing über der Stadt und versprach jedem, ihn zu verzaubern. Leider muss gesagt werden, dass immer weniger diesem Zauber erliegen. Die meisten schauen nicht einmal hin.

 

Fr 6.07.01  10:06

Herrlich anzuschauen, wie Väter  von Podesten gestoßen werden, auf denen sie nie stehen wollten, gestoßen von Nachwachsenden, die so dumm, dreist  und grün sind, wie man nur sein kann, wenn man nachwächst, die von Freiheit reden, wie man von Freiheit redet, wenn man noch nicht weiß, dass es sie nirgendwo gibt, ja, herrlich wie Väter herabfallen in tiefes Dunkel, dahin, wo es keinen Ausweg mehr gibt, da, wo sich alles Denken erübrigt und nur eines bleibt. An diesem Ort drängeln sich alle Feiglinge dieser Welt, dämmern bis zu ihrem natürlichen Ende und halten das für unausweichlich. Schöne Welt, schöne schöne Welt, so im Kreislauf des Sein oder Nichtsein

PS. Natürlich muss das alles so sein und man beugt sich. 

10:13

Tha uisgeachan mine cireadh fuiltean gan gleann, / fo bhilich an fhraoich tha gagoir is farum nan allt. / Tha osag na gaoith' gu coibhneil thairis gach là/  Air Eilean mo ghaoil: is caomh leam eilean mo ghràidh. (4)

Fine rain lights on its grassy glens, / streams swell beneath over hanging heather. / Traversed each day by soughin breeze/  This isle I adore and hold dear to my heart. (4a)

12:46

Ich transpiriere. Ich fülle Flüssigkeit nach. Ich halte still.  Ich atme möglichst wenig. Ich rieche Gewitter vom Westen.

22:55

Man wird mich ausgedörrt finden. Wie brüchiges Pergament meine Haut. Die Zähne klappern bei Berührung der Kiefer. Wo Augen waren sind schwarze Löcher mit so großer Anziehungskraft, dass weit und breit kein Licht mehr existieren kann.  Kein Glied mehr. Kein Ich mehr. Keiner, der sagen könnte, worum es sich bei mir handelt. Das ist nicht schlimm, denn ich wusste es selbst nie.  

 

Sa 7.07.01     13:47

Sehr geehrter Herr Mensing, es freut uns sehr, dass Sie für eine Lesung im Rahmen des Literaturfestivals "Rund um die Burg 2001" in Wien zur Verfügung stehen. Nachfolgend noch einmal die wichtigsten Angaben zu dieser Veranstaltung: als Termin wurde der 15. September 2001 von 12.30-13.00 festgesetzt - gelesen werden soll aus dem Buch "Sackgasse 13" - das Autorenhonorar beträgt öS 3.500.-- - Reisekosten werden in der Höhe von öS 1.960 ersetzt. 

14:47

Jeder findet seinen roten Faden. Egal, wo er sich einklinkt. Alles erscheint dann in klarem Licht, auch wenn man hier und da etwas nicht versteht, das ist nicht schlimm, denn der rote Faden den man selbst spinnt, gibt Sicherheit. Einer der drei Zuhörer der KLICK MICH Lesung fragte Daten ab. "Könnten Sie mal auf den 21. Dezember klicken?" Gern.  Und von dort auf den 18.  März? Natürlich. So ging das kreuz und quer. So webte man rote Fäden und man kann sich vorstellen, wie vielfältig so ein Gewebe nach einer Stunde wäre, wenn genügend Weber am Werke waren.

16:50

flashback: links und rechts der straße vom flughafen stadteinwärts verwehte alle art müll. staub mischte sich mit stinkendem diesel-rauch. der bus hielt vor einem großen hotel. blauhelmsoldaten gingen ein und aus. wir fragten nach einer pension. da lang und dann links, sagte einer. da lang und dann rechts, ein anderer. wir fanden eine pension im vierten stock eines schlecht verputzten hauses. ja, sagte man, man habe zimmer. bescheidene unterkünfte. meine reisebekannten, ein paar, verschwand in seinem. ich ging in meines, verstaute meine sachen, wusch mich und ging ich in den aufenthaltsraum. zwei sofas, ein paar clubsessel, männer in yalabees, die wasserpfeifen rauchten. ich nickte. sie nickten zurück. ich bestellte tee. herrlich heißen pfefferminztee. die männer nickten und schickten ein freundliches lachen. wo blieben meine reisebekannten? ich ging zu ihnen. wollt ihr nicht kommen? nein. sie fänden das hier nicht gut. ich ging zurück in den aufenthaltsraum. die männer winkten mich heran. sie boten mir an, ihre wasserpfeife zu rauchen. sie freuten sich, als ich husten musste. wir saßen bis tief in die nacht. (kairo 1975)

 

So 8.07.01    11:30

Möglich, dass wir hier wohnen....

Baile na Cille in Timsgarry, Isle of Lewis

Auch möglich, dass wir woanders wohnen. 

16:39

Frau M. und ich saßen im Café der neuen Kunstakademie und freuten uns still über das schöne Gebäude. Im Verhältnis dazu enttäuschend wenig Kunst auf dem Rundgang, auf dem die Studenten einmal im Jahr ihre Arbeiten zeigen. Dabei wäre es doch an ihnen, zu zeigen, dass die Welt nicht langweilig, nicht beherrschbar ist und voller Abenteuer steckt. Stattdessen viel Gepfuschtes, handwerklich Mangelhaftes und nur wenige, die verstanden hatten, dass der Blick die Spreu vom Weizen trennt. Etwa die Arbeiten von Annette Küchler Moony mit einfachen, teils kolorierten Zeichnungen, Klaus Geigle   www.klausgeigle.de  mit kraftvollen Ölbildern - Hasen, tanzende Hasen und viel Grün, Barbara Schmid mit Fotos, die ihren hervorragenden Blick dokumentieren, denn sie hat auf Pflastern vorgefundene Flecken, Liegengebliebenes und Strukturen mit ein paar hinzugefügten Kreidestrichen verändert und fotografiert, außerdem Portraits, mit breiten Strichen gezeichnet, die die dargestellten Köpfe wie in Seile gewickelt scheinen lassen, Ung-Pil-Byen mit bedrohlichen, aus der Zeit gefallenen Figuren in Braun, Ocker und Grau, Juliane Grünthal mit kleinen Figuren, und der Installation eines junges Künstlers, der Kartoffeln auf sich drehenden Plattenteller tanzen lässt.  

Saßen also da, Frau M. und ich, hatten vieles gesehen und ich wusste jetzt, was die Kunst von der Wissenschaft unterscheidet. Die Wissenschaft stützt die Illusion von der Beherrschbarkeit der Welt, die Kunst tut das genaue Gegenteil. Sie besingt das Unvorhersehbare. Das Abenteuer. Ihr Kredo ist, das alles möglich, aber nichts beherrschbar ist.  

23:32

dämliches aus dem englischen sprachraum:

all good tzings a thri.

thri undertrousers, thri underschörts, thri t-shörts, six sockens, thri shörts, wan jeans in tze rucksack, wan ozza trauser for wäring, wan warm pullover, zztt a tze things ei täk to tze outer hebrides.

 

Mo 9.07.01   9:34

Zähne geputzt. Geduscht. Geschissen. Gefrühstückt. Gepackt. Bis gleich.

**********

 

Do 19.07.01     

16:40

ZURUECK 

 

Fr 20.07.01     14:13 

Das Leben geht weiter.

17:37

flashback:  gegen neun standen wir am ortsausgang. um halb zwölf hielt  ein kombi. ein mann mit dunkelbraunem pferdeschwanz stieg aus. er trug einen ölverschmierten overall. you can get in the back, sagte er und öffnete die hinteren türen. im wagen lag ein motorrad. wir mussten aufpassen, dass wir uns nicht dreckig machten. der mann knallte die türen zu und stieg vorne ein. you smoke? fragte er. wir nickten. er tropfte haschischöl auf zigarettenpapier und drehte einen joint. als er uns an der hauptstraße rausließ, schenkte er uns ein paar ölgetränkte blättchen. zehn minuten später hielt der nächste wagen. gegen abend waren wir in london. wir aßen indisch. die kellner waren sehr freundlich. als trinkgeld gaben wir ihnen zwei ölpapierblättchen. sie freuten sich mächtig. einer hielt uns die tür auf.  (england 1977)

 

Sa 21. 07. 01    3:56

flashback mondlandung 1967: lasse ich neil den Vortritt? der mond sieht nicht gerade einladend aus. "geh du", sage ich. neil schüttelt den Kopf. "ich muss erst." - ich musste auch. "komm. wir pissen aus der luke", schlage ich vor.  "hm...." neil nestelt an seinem raumanzug. natürlich hat niemand daran gedacht, dass uns so etwas spaß machen könnte. aber es geht. wir ziehen einfach die schläuche ab und pissen in den mondstaub. ein großer schritt ... weiter kommt neil nicht, "für die menschheit" pisse ich. dann steigt neil als erster aus. dass er nie davon geredet hat, was an diesem mondmorgen tatsächlich geschah, habe ich ihm nie verziehen. 

8:34

Ich hätte vielleicht noch den Satz sagen können, aber ich traute mich nicht, denn so viele haben ihn schon gesagt und gelogen. Also ließ ich es lieber und dachte ihn nur, das war viel schöner. 

15:14

Ich wollte den Torfboden spüren, wie er diesen dumpfen Ton macht bei jedem Schritt, wie er vibriert, wie an manchen Stellen Wasser um den Fuß quillt, wenn man auftritt. Was wäre bei einem Sprung schon rausgekommen? Vielleicht hätte ich das Wasser erreicht. Vielleicht wäre ich an den scharfen Felsen zerschlagen. Nein. Das ist nur dummes Spiel. So etwas denke ich,  um am Leben zu bleiben, denn dies ist doch das Leben,  oder? 

16:21

Wer Städte in Festungen verwandelt, fordert Gewalt heraus. 

 

So 22.07.01    5:50

Ich erwache von Stille. Ich erwache von Lärm. Ich erwache lieber von Stille.  

17:34

In Ruhe sind alle wieder versammelt. Und alle sind heil. Gott sei Dank. 

 

Mo 23.07.01    8:49

Sie kamen rein und fingen an, uns zu schlagen. Wir lagen am Boden, haben keinen Widerstand geleistet. Sie schlugen uns mit Knüppeln, traten uns, einer nach dem anderen, immer wieder. Irgendwann sagte einer von ihnen: Hört auf, es reicht, wir müssen die Ambulanz holen. (FR 23.07.01 Genua)

20:28

Ich spüre noch das Schiff und das mit weißem Schaum gekrönte Meer. Ich rieche Torf und höre Schafe, als wäre das Gälisch. Ich trinke. Laphraoigh macht mich sanft und so weich, dass ich singen kann ohne böse Gedanken. 3400 verkauft. Ist das gut. Ist das schlecht. Ich lege mich hin. Ich kratze Schafscheiße von meinen Schuhen. Regen macht Trommelnmusik. Auf Schornsteinen turteln Tauben. Ist das schön.  

 

Di 24.07.01   8:22

Klappentext  "Flanken, Fouls und fiese Tricks"

Schon die Art wie Tuxe die Treppe stürmte, verriet, dass er wütend war. Und als Mama hörte, wie er den Schlüssel ins Schloss rammte, ahnte sie Schlimmes. Tuxe hatte die Rote Karte bekommen, weil er nicht hinnehmen wollte, dass man seiner Mannschaft ein Tor verweigert, ein astreines Tor. Sogar mit seinem Trainer hatte er sich gestritten. Alles war aus und vorbei. Wie hätte Tuxe auch ahnen können, dass alles erst anfing.... (Ueberreuter Verlag Wien, 2002)

19:20

Langsam platzt der Ferienknoten. Das, was mir seit vierzehn Tagen durch den Kopf geht, nimmt plötzlich Gestalt an. Wenn ich dran bleibe, bin ich mit meinem Hörspiel nächste Woche fertig. 

Erfuhr vom Verlag, dass man mich für irgendeinen österreichischen Preis vorschlägt. Preise sind gut, vor allem als Bargeld. Aber noch hab ihn nicht. Ob ich ihn überhaupt nähme? fragte man. Wenn die FPÖ dahinter steht, nein. Sonst: ja.

Im übrigen: leises Herantasten. Hilfreich dabei die Arbeit an meiner website. Neue Texte, neue links, neues layout. Fast 1700 nicht zahlende Gäste jetzt. Es werden mehr. Und mehr. 

 

Mi 25.07.01     14:42

Erfuhr heute aus Rezensionen, die der Verlag mir zusandte, ich sei eine "Gruselbegabung".  Werde mich wohl therapieren lassen müssen. Schätze, zwei, drei Jahre intensive Gesprächstherapie, Depotspritzen alle Vierteljahr und gesunde Kost könnten mich heilen. - Aber was dann? Was, wenn aus der Gruselbegabung, dem ja "ein sehr talentierter Autor" voranging, etwas noch Schlimmeres wird. Etwa ein "Preisträger", wie schon angedroht. Oder ein "Hit". Fürchte, dass ich mich bei Fortschreiten der Krankheit auf die äußeren Hebriden zurückziehe. Dort werde ich mich einer ganzheitlichen Laphroaig Therapie unterziehen, Moorbäder nehmen und bei Regen spazieren gehen, bis ich tot umfalle.

22:25

Schönes Deutsch aus der Heimatzeitung: "Mittelmeer, Abend. Die Sonne senkt sich in weitem Bogen am Horizont ins glutrote Meer. Um einen herum ist nichts außer den unendlichen Weiten der sanft schäumenden See. Das Rauschen der lauen Brise, die den Kopf umsäuselt, wird nur durch das dumpfe Knattern der Motoren gestört. Der Reisende, der so etwas erlebt, befindet sich auf einem Schiff, beispielsweise dem Kreuzfahrtriesen MS Berlin, dem ehemaligen "Traumschiff" aus der gleichnamigen ZDF-Serie." (WN 25.07.01 Holger Ansorge)

Do 26.07.01    8:22

Gleich beim Aufstehen ein Stechen hinter den Augen, das ließ Böses ahnen. Dann die noch unsicheren Schritte, ein stockender Satz. Mit einem Blick nach draußen erledigte sich auch der Rest. Der Tag war schon jetzt viel zu warm. Ich liebe den Sommer. Er tut zwar der Arbeit nicht gut, aber ich liebe ihn. Solche Tage aber sind mir zu viel. Ich werde mich still verhalten. Ich werde viel Wasser trinken. Ich hoffe, zum Nachmittag so weit gefasst zu sein, dass ich anfangen kann zu denken. Aber bis dahin ist noch lang.  

10:10

Wegen des Geldes und um dem Ganzen ein wenig Sinn zu geben, deshalb! 

Und wie geht es Ihnen? 

13:03

Kleines Alphabet: K = Kreischende Katholiken

Fremd war mir schon, als ich da auf der Waldbühne saß und dachte, wie sie damals die Bestuhlung zertrümmert hatten wegen der Stones. Wegen mir würde niemand irgendetwas zertrümmern. Obwohl genügend Menschen im weiten Rund saßen. Katholiken, so weit das Auge reichte Katholiken. Außer Rand und Band, denn es war Kirchentag und ich spielte in einer Band, die beim Kirchentag auftrat. Trommelte sozusagen im Namen des Herrn. Arme wurden empor gerissen, Schals hochgehalten, man fasste sich an. Und dann kam dieser Bischof. Kam von links auf die Bühne, hielt eine Rede, segnete womöglich, ich weiß nicht mehr so genau, segnete, sagen wir mal, doch eh er dann abging, kam er direkt auf mich zu. Kam auf mich zu, ergriff meine Hand, schüttelte sie, lächelte freundlich und verschwand von der Bühne. Da saß ich nun. Vom Bischof höchstpersönlich begrüßt. Ich spürte, dass es mit mir aufwärts ging. Erst die Stones, jetzt der Bischof. Ja. Es wurde besser und besser. (Berlin 1982)

14:06

Noch mehr Beunruhigendes: erfuhr soeben, ich sei ein Top-Kinderbuchautor. Ach was? - Dachte, ich wäre auf dem Weg zur Menschwerdung. Offenbar nimmt alles seinen Lauf. Werde mehr Geld fordern müssen, sonst nimmt mich niemand mehr ernst. Top-Kinderbuchautor fordert mehr Geld. Gruselbegabung fordert 13. Monatsgehalt. Was ich als Mensch wert bin, mag ich gar nicht erst einfordern. Schönes Leben im Schatten. Aber nicht verzweifeln: drei, vier Sätze sind schon geflossen seit heute früh. Das ist doch was. 

16:44

Offenbar mag auch Software die Hitze nicht? Oder liegtg's an der Hardware? Angenommen, man könnte diese Fragen beantworten, warten schon tausend mal tausend neue Fragen auf den ratlosen User. 

 

Fr 27.07.01    9:21

Nein, unter keinen Umständen könne er eingestehen, dass all die  Texte, von denen in der Anklage gesprochen werde, von ihm stammten, niemals habe er auch nur daran gedacht, ein derartiges Projekt, noch dazu über eine solch lange Zeit, auszuführen, nein, allem Anschein nach habe sich jemand Zugang zu seinem Rechner verschafft, offenbar sogar Fotos manipuliert, ja, die Fälschungen reichten bis in sein privatestes Privatleben, seine Intimsphäre sei häufig und schamlos verletzt worden, er werde Rechtsanwälte einschalten, werde Schadenersatz verlangen, denn so etwas könne nicht angehen. Ja, gern gebe er zu, dass er bis über beide Ohren in schriftstellerische Arbeiten verstrickt sei, Arbeiten, die kaum noch zu überblicken seien, Arbeiten, die plötzlich vor ihm gestanden und nach Erledigung gerufen hätten, ja, das gebe er gern zu, aber Texte, wie die oben genannten, Texte, die oft nur schwer zugänglich seien und nach Erklärung riefen, nein, damit habe er nichts zu tun, daher berufe er sich auf sein Recht und bekenne sich unschuldig im Sinne der Anklage, ja, er wasche seine Hände in Unschuld, wie das vor ihm schon viele Feiglinge getan hätten,  die Misere der Menschheit sei nicht von ihm verursacht, wenn es auch  in den Texten, von denen gesprochen werde, manchmal so scheinen möge. Daher bitte er das hohe Gericht, ihn frei zu sprechen. 

11:20

I declare: my Hörspiel is almost done.

22:34

Gottes Wort: Und der Herr sprach: Hermann, deine Hämorrhoiden sollen jucken bis zum jüngsten Tag. Darauf ich: Und deine erst, du Sack!!!!

 

Sa 28.07.01   15:22

Zäh schmilzt der Samstag. Still verharrt man und meidet  Bewegung. Sei nicht blöd, lass es die anderen tun, denkt man und erwartet den Abend, der Erleichterung bringen könnte. Vielleicht bricht ein Gewitter los, in dessen Regengüssen man nackt im Garten duschen könnte, das wäre schön. Dann schellt das Telefon. Geh nicht ran, denkt man, und hebt doch den Hörer ab. Am anderen Ende ist Stille. Man wartet, man horcht auf verräterische Atemzüge, man verflucht den Feigling, man rätselt ein wenig über seine Motive, legt erbost auf und verschreibt man sich wieder dem Dösen.  

17:29

Plötzlicher Herztod entschädigt für vieles.

 

So 29.07.01   11:03

Kein Eintrag.

15:32

Noch immer kein Eintrag.

17:40

Wegen eines hitzebedingten Lustlochs weiterhin kein Eintrag.

 

Mo 30.07.01   00:14

aufgeschnappt: 1.  Habe Mut und Geduld auch zum Tod, dann wird dir vielleicht das Leben geschenkt.  2. Ich bin immer wieder zur Eitelkeit geneigt. 3. Ich ertappe mich oft auch bei Schäbigkeit und Geiz. 4. In einer Reihe fort zu denken ist mir eine Qual.  5. Wozu dient mir all meine Geschicklichkeit, wenn ich im Herzen unglücklich bin. (5)

8:07

Gerade noch kann man ein oder zwei Sätze denken. Ums Haus wird gefegt, vom Supermarkt weht das Piepen der Kasse herüber, das entsteht, wenn Preise eingetippt werden, ich habe alle Fenster geöffnet, die Jalousien halb herunter gelassen, es darf gelacht werden....

9:34

Ist ihre Arbeit notwendig, oder geschieht sie aus langer Weile? Wir fürchten, Letzteres ist der Fall. Wären Sie nicht doch besser Speditionskaufmann geblieben? Oder Lehrer? Oder noch besser: Krankenpfleger? Dann hätten sie ihren Wunsch, ein guter Mensch zu sein, zumindest ansatzweise verwirklichen können. So bleiben nichts als Zweifel. Und dann hört man von anderen, dass sie Schreibwerkstätten besuchen, weil sie glauben, der Welt fehle etwas, wenn sie sich nicht lesbar machen. - Falsch gedacht! Niemandem fehlt etwas. Die Mängel dieser Welt sind nicht mit Geschriebenem auszugleichen. Sollten Sie sich also mit dem Gedanken tragen, Schriftsteller zu werden, vergessen sie es. Niemand braucht sie. Niemand will sie. Niemand wird sie lieben. Das höchste, was es hier gibt, ist kalte Anerkennung, kein warmer Dank. Also denken Sie darüber nach. 

11:19

Es ist eine herrliche Sonne hier und ein schlechter Mensch.  (5)

16:22

Hätten's Herrn M. gern klein gehackt oder lieber in Scheiben? - In Scheiben. - Bitte gern, gnä Frau.

22:28

ich will es nicht mehr sehen ich will es nicht mehr hören ich will es nicht mehr riechen ich will es nicht mehr fühlen ich will es nicht mehr schmecken ich will es nicht mehr tun ich will es nicht mehr lassen: 

 

Di 31.07.01         7:57

Ach, Sie sind's!  Hätt' ich mir denken können. Sie sehen so anders heute. Die Hitze - ja. Die Hitze bringt einen um. 

9:29

dass ein schiff sich so dreht auf der stelle/ dass es so fließend herum schwingt/ das ist erstaunlich/ findest du nicht/ dass es auf engstem raum sich wie im strudel von leichter hand führen lässt/ das kann ich kaum glauben/ und dass es dann vorwärts treibt/ schneller und schneller/ so groß der umbaute raum/ so voller menschen und autos/ dass all das in diesem eisensarg treibt/ übern ozean wiegt/ über nächtliche see zwischen hier und dort/ dass es auf wellen tanzt und nicht nachgibt/ oben zu bleiben/ dass es in schnurgerader linie der geometrie hilft/ glaubhaft zu sein/ das hat mich ergriffen/ und mir den schlaf geraubt für die erste nacht//

11:05

Kleines Alphabet: O

ob oben onkologen obacht geben oder ob orthopäden opas spritzen geben ob omas nach orgasmen streben ob sie oblaten sich vor muttermünde kleben? - 

12:42

flashback: anslyey dunbar hab ich mal gehört, muß in Essen gewesen sein, als sie gegen drei in der früh einen fröhlich fliegenden lsd- schlucker unbedingt auf den boden der realität zurückbringen wollten und versuchten, ihn mit drei mann aus der halle zu zerren. wogegen er sich natürlich wehrte und der frohsinn seiner halluzinationen augenblicklich in düsterste ahnungen umschlug. hab aber keine wirkliche erinnerung mehr an das konzert. 

sehr gut dagegen erinnere ich mich an den auftritt von herrn hendrix 1967 in london, an dem tag, als brian epstein starb. meine londoner brieffreundin, bei der ich zu besuch war, arbeitete für eine jugendzeitschrift und hatte karten besorgt, und da saßen wir nun in der zweiten oder dritten reihe eines mittelgroßen theaters (saville???) und herr hendrix jagte uns seine riffs um die ohren. sehr sehr wundervoll (london 67)

17:28

Entsetzen ergriff mich, als ich unter www.google.de - eine Suchmaschine (meta-crawler laut Auskunft meines ältesten Sohnes) die ich wärmstens empfehle -  Mensing, Hermann eingab. So weit ist es also schon. -

22:08

Verabschiede mich. Sehe Sie dann im August. Bleiben Sie mir gewogen. Oder rutschen Sie mir, ganz, wie Sie mögen. Ihr sehr ergebener Hochstapler M. 

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1.Axel Schulß "Green Dog" // 2. Peter Sloterdijk "ich weiß viel vom Wahnsinn" Interview FR 30.06.01 // 3. Hermann Mensing  aus: "Reise ins Glück" in: Du bist nicht wie wir  - Ueberreuter Verlag, Wien 2001 // 4-4a Donald Macdonald "Eilean Mo Ghaoil" // 5. Ludwig Wittgenstein

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